IDP-WARUM ?

Warum Berlin ?

Berlin repräsentiert schon heute mit seinem unglaublichen Reichtum an Wissenskultur(u.a. A. und W. von Humboldt), seinen Museen, Theatern und Galerien, seiner – wenigstens zumeist – friedlichen bunten Vielfalt von Menschen, der Street Art, dem Karneval der Kulturen, der Fête de la Musique, den Fanmeilen und der Silversterparty und gerade auch der internationalen Clubkultur das, was wir uns unter einem funktionierenden und medial wirksamen „World Peace Café“  vorstellen. Deshalb haben wir unseren Namen so gewählt. Miteinander feiern verbindet und schafft Freundschaften, führende Philosophen raten dazu. Mehr darüber hier:
https://theorieleben.wordpress.com/2016/01/24/wie-wird-die-eu-ein-bundestaat-durch-partys/


In gleichem Maße spielt natürlich auch die deutsche Geschichte seit 1933/1945 bis heute und die Konsequenzen für Berlin und Europa eine Rolle dabei, warum ausgerechnet Berlin den Zündfunken für einen strukturierten und messbar erfolgreichen Friedensprozess liefern soll. Was das friedliche und kreative Berlin für Deutschland darstellt, soll Deutschland für Europa und Europa für den Rest der Welt vorleben und verkörpern: Den Mut und die Gelassenheit nicht nur IN Frieden zu feiern, sondern auch DEN Frieden zu feiern.

WARUM UNTERSTÜTZEN WIR DEN IDP DER UN AM 21. SEPTEMBER ?

Es gibt 3 Weltfriedenstage, den 1. Januar, den 1. September und den 21. September. Seit dem 1. Januar 1968 begeht weltweit die katholische Kirche aktiv einen „Weltfriedenstag“. am 1. Januar. Die Feier ist jährlich mit einer vorab veröffentlichten Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden, die ein konkretes Thema näher erörtert. Der Tag wird aber mancherorts, so in deutschen Gemeinden, flexibel innerhalb der ersten Wochen des Jahres begangen.

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des 2. Weltkrieges mit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939. Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief.

Die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung beginnen traditionell am dritten Dienstag im September. Am 21. September 1981, dem Tag der damaligen Vollversammlung, verkündete die Generalversammlung: Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken. Am 30. November 1981 wurde dieser Tag in der UN-Resolution 36/67 zum „International Day of Peace“ erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein.Nach einer Kampagne von Jeremy Gilley und der Peace One Day-Organisation verabschiedete die UN-Generalversammlung am 7. September 2001 einstimmig die Resolution 55/282. Nach dieser soll der Weltfriedenstag ab 2002 jedes Jahr weltweit am gleichen Tag, dem 21. September, gefeiert werden. Allerdings findet der Tag bis heute in der Öffentlichkeit relativ wenig Beachtung. Seit 2004 ruft der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) alle Kirchen dazu auf, jährlich den 21. September zu einem Internationalen Tag des Gebets für den Frieden zu machen, „als eine Möglichkeit, die Zeugniskraft der Kirchen und Glaubensgemeinschaften den vielen Kräften der weltweiten Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit hinzu zu fügen



Natürlich unterstützen wir die internationale Variante des Weltfriedenstages, denn wir glauben, dass sich nur auf dieser internationalen Ebene unsere größten Probleme wie soziale Gerechtigkeit, Krieg und Klimawandel lösen lassen. Die Entwicklung der Menschheit zeigt außerdem ganz klar, wie wir uns im Laufe unserer Geschichte sukzessive von kleinen Familienverbänden und Stämmen zu immer größeren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Einheiten zusammengeschlossen haben und wie kulturelle Einflüsse sich ergänzen und verschmelzen können. Wo bleibt da Platz für Nationalismus ? Doch nur als Beschriftung für das  Brett vor dem Kopf.